Schadensaufnahme

Wie erfolgt eine Schadensaufnahme?

In der Schadensaufnahme (Schadenserfassung, Schadenskartierung) wird jeder Bauwerksschaden (Schadensbild) mit der fotografischen Dokumentation und genauen Zeitangabe festgehalten (Zustandsprüfung) und mit den Schadensdaten

  • Schadenskategorie z. B. Ablösung
  • Schadensart z. B. Ausbruch
  • Schadensbezeichnung z. B. Bruch

in den Bestandszeichnungen erfasst sowie mit einer Schadensbeschreibung versehen. Die Bestandszeichnung entwickelt sich somit zur Bauschadenzeichnung.

Nach welchen Kriterien wird ein Bauwerksschaden beurteilt?

Die Zustandserhebung für jeden Bauwerksschaden erfolgt gemäß DIN EN 16096 mit der Kategorisierung

  • Zustandsklasse (CC)
  • Dringlichkeitsklasse (UC)
  • Empfehlungsklasse (RC)

sowie einer Zuweisung zum

  • Ortekatalog (siehe Orientierungssystem)
  • Gliederungskatalog (siehe Bauteilgliederung)

Die Schadensbewertung für die Standsicherheit, der Verkehrssicherheit und der Dauerhaftigkeit des Bauwerksschaden erfolgt gemäß Richtlinie VDI 6200 in

  • Schadensfolgeklasse (CC)
  • Robustheitsklasse (RC)

Die beiden Kategorien bilden die Grundlage für die Festlegung der Zeitintervalle (Anhaltswerte) und die regelmäßigen Überprüfungen (Prüfintervalle) eines Bauwerkes.

Die Schadensaufnahme (Bauschadendokumentation) ist die Grundlage für das Instandsetzungskonzept.

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